Sohn

Sohn

Nur ca. 10 % aller Männer haben eine gute, befruchtende Beziehung zum eigenen Vater. Der Rest teilt sich in drei Kategorien auf: ein Drittel spielt guter Sohn, wenn Mann sich trifft, ein Drittel der Vater–Sohn–Beziehungen ist konfliktbeladen und ein weiteres Drittel hat keinen oder kaum Kontakt zum Vater.

Erwachsener Sohn

Vollbepackt mit allen möglichen und unmöglichen Wünschen, Mustern, Aufträgen und Prägungen zu viel oder zu wenig an Behütung starten wir in unser Leben. Die eigene Identität zu finden führt auch und vor allem über Vater und Mutter. Bei Männern heißt das oft (zu) viel Mutter und (zu) wenig Vater. Sich als Sohn – egal welchen Alters – aufzumachen und die Beziehung zum Vater und zur Mutter zu beleuchten ist in den unterschiedlichen Lebensphasen immer wieder eine neue und lohnende Entdeckungsreise. Es gilt die Muster und Prägungen zu erkennen und mit Vater und Mutter und damit mit sich selbst ins Reine zu kommen! (zumindest und vor allem innerlich)

Heranwachsender Sohn

Vielen Söhnen fehlen die Väter. Real im Alltag durch Abwesenheit nach Trennung usw. oder sie fehlen (auch wenn körperlich anwesend) als angreifbare Männer, als männliche Vorbilder, als Beziehungswesen, Reibebaum, Ansprechpartner mit Gefühlen, die sich selbst und die Kinder ernst nehmen. Väter haben das meist nicht gelernt und setzen sich auch selten bewusst dafür ein und oft lassen die Mütter dafür auch wenig Raum. Die Auswirkungen auf die Söhne sind fatal und äußern sich meist in zwei extremen Hilfeschreien: Die ganz ruhigen, in sich gekehrten, gemobbten, unsicheren Buben oder die auffälligen, lauten, gewalttätigen „Rabauken“ denen die Eltern und Lehrer nicht mehr Herr werden. Beratung hilft, sowohl für die Burschen als auch für die Eltern! Ich biete Einzelberatungen und Elterncoaching!