Wann ist ein Mann ein Mann?

Wann ist ein Mann ein Mann?

Darf ich mich vorstellen? Ich bin Dr. Richard Schneebauer, 1972 in St. Florian am Inn geboren. Meine Matura habe ich am Bundesrealgymnasium Schärding absolviert und danach den Zivildienst im Alten- und Pflegeheim Grieskirchen. Von 1992 bis 1997 habe ich an der JKU in Linz Soziologie studiert. Ein interessantes Studium mit einem hohen Frauenanteil, mit Frauenforschung und selbstbewussten StudienkollegInnen mit großem I.

Das Ziel meines anschließenden Doktoratsstudiums zum Thema „Offene Jugendarbeit“ war es, eine Verbindung aus Wissenschaft und Praxis zu schaffen. Bis zum Jahr 2000 war ich Mitarbeiter beim Verein ‚Jugend und Freizeit‘ in Linz und widmete mich daneben meiner Doktorarbeit in diesem Feld. Es war ein wissenschaftlicher Exkurs, der durch die harte Realität nie in Gefahr war, seine Bodenhaftung zu verlieren. Für beide Erfahrungen bin ich bis heute sehr dankbar.

Der Mann, das (un)bekannte Wesen

Im Jahr 2000 nahm ich eine neue Herausforderung in der Männerberatung des Landes OÖ. an. Ich machte zahlreiche Aus- und Weiterbildungen, u.a. in systemischer Beratung und zum Thema Aggression und Gewalt. Eingebettet in ein Team aus tollen Kollegen konnte ich mein Handwerk gut erlernen. Es war und ist spannend mit Männern zusammenzuarbeiten, für Männer etwas anzubieten, sich mit Männerforschung zu beschäftigen und es freute mich besonders, als ich im Jahr 2007 (zum allerersten mal an der Johannes Kepler Universität Linz) Männerforschung unterrichten durfte. Vor ganz vielen Studentinnen und einigen wenigen Studenten. So ist mir das gute Miteinander zwischen Mann und Frau zu einem großen Anliegen geworden und dabei vor allem, dass auch Männer ihren Teil erkennen und kommunizieren lernen.

Endlich auch was für uns Männer

Sehr schnell habe ich mir die Frage gestellt, wie man „das Männerthema“ auch in Unternehmen platzieren könnte. Ich habe Seminare in männerdominierten Betrieben wie den Österreichischen Bundesforsten angeboten und mich gefreut, wie begeistert und aufgeschlossen viele Mitarbeiter und Führungskräfte für Themen wie „Nachhaltige Lebensqualität für Männer“ oder „Männagement – nachhaltige männliche Unternehmensführung “ waren und die Teilnehmer oft mit den Worten „Endlich auch was für uns Männer“ auf mich zukamen. Seither habe ich nicht nur meine Beratungserfahrungen im individuellen Einzelsetting erweitern können, sondern auch meine Kompetenzen in der Unternehmensberatung im Speziellen in der Personal- und Organisationsentwicklung. Dabei kann ich in der Zwischenzeit auf eine Vielzahl an unterschiedlichsten Ausbildungen und praktischen Erfahrungen zurückgreifen.

Ganzheitliches Denken und Handeln

Der Schwerpunkt ‚Männer‘ ist geblieben, auch wenn sich daraus immer wieder die unterschiedlichsten Beratungs- und Trainingsfelder ergeben. Das macht meine Arbeit so spannend und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Weiterentwicklung für meine Kunden wie für mich selbst. Ich gehe von einem umfassenden Beratungsansatz aus, der den Menschen als Ganzes sieht, eingebettet in ein Umfeld, das ihn prägt. Ich beziehe also neben dem Köper auch den Geist, die Seele und das Umfeld mit ein.

Persönlich und beruflich bereichert hat mich mein Interesse für ganzheitliches Denken und Handeln, z.B. im Bereich Naturheilkunde, Feng Shui und Geomantie oder Quantenheilung. In diesen Feldern habe ich tolle Ansatzpunkte gefunden, die für mich eine perfekte Ergänzung zu den klassischen Elementen der systemischen (Organisations)Beratung darstellen. Auch die wissenschaftlich fundierten Persönlichkeitsprofile „Human-Performance-Guide“ sind für mich ein wunderbares Tool, das sich (gerade für Männer) als sehr anschlussfähig erweist im Spannungsbogen zwischen intensiver, tiefgreifender persönlicher Auseinandersetzung und der unternehmerischen Personal- und Führungskräfteentwicklung.